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Türchen Nr.16 Eismandala – ein kleines Winterwunder für die Vorweihnachtszeit

  • Suzanne Minka
  • 16. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

tannenzwieg mit roten beeren , tannenzapfen, sternen und schrift


Eismandalas sind eine schöne Möglichkeit, Kinder in der oft wilden Vorweihnachtszeit wieder ein bisschen zur Ruhe zu bringen und gleichzeitig ganz bewusst Zeit miteinander zu verbringen.


Wenn die ersten Minusgrade kommen, ist das für Kinder besonders spannend – alles glitzert, der Atem wird sichtbar und plötzlich kann man Dinge machen, die nur im Winter funktionieren. Genau dann ist der richtige Moment, um gemeinsam ein Eismandala zu gestalten.


Schon ein kurzer Spaziergang reicht, und die Kinder sammeln alles ein, was ihren Blick einfängt: Tannennadeln, bunte Beeren, kleine Zapfen oder ein hübsches Blatt. Für sie sind das kleine Schätze, und das gemeinsame Sammeln bringt oft schon die erste Freude. Dabei entsteht ganz nebenbei dieses Gefühl von „Wir machen etwas zusammen“ – ohne Stress, ohne Perfektion.


Zu Hause verwandelt sich alles in ein kleines Winterprojekt: Die gesammelten Naturschätze kommen in eine flache Schale, Wasser wird vorsichtig darüber gegossen, und eine Schnur wird eingelegt. Dann übernimmt die Kälte die Arbeit. Über Nacht entsteht ein glitzerndes Naturkunstwerk, das Kinder fast magisch finden. Und am nächsten Morgen, wenn die Form gelöst wird, staunen meistens alle – egal wie oft man so ein Mandala schon gemacht hat.




So entstehen Eismandalas – Schritt für Schritt


Eine passende Form wählen

Gut eignen sich flache Kuchenformen, Metallschalen oder alte Glasdeckel. Die Form sollte nicht zu tief sein, damit das Mandala schön durchscheinen kann.


Naturschätze sammeln

Ein kleiner Spaziergang reicht völlig. Kinder dürfen frei wählen, was ihnen gefällt: Tannenzweige, Beeren, Blätter, Zapfen, kleine Rindenstücke. Alles, was der Winter hergibt, passt.


Die Form auslegen

Die gesammelten Dinge in der Form verteilen. Es muss nicht perfekt sein – oft entsteht die schönste Anordnung ganz von selbst.


Wasser einfüllen

Kaltes Wasser vorsichtig in die Form gießen, bis alles gut bedeckt ist. Wenn manche Teile aufschwimmen, einfach leicht andrücken – sie frieren später ein.


Eine Schnur einlegen

Eine Kordel oder ein Stück Wolle am Rand so ins Wasser legen, dass ein kleines Ende später mit im Eis festfriert und als Aufhängung dient.


Raus in die Kälte stellen

Die Form draußen an einen sicheren, ebenen Platz stellen. Ideal sind stabile Minusgrade über Nacht. Das sorgt dafür, dass das Mandala gleichmäßig durchfriert.


Am nächsten Morgen lösen

Die Form kurz in der Hand anwärmen oder auf ein warmes Tuch stellen. Nach wenigen Sekunden löst sich die Eisscheibe ganz leicht.


Aufhängen und staunen

Ein Ast im Garten, der Balkon oder ein geschützter Platz draußen eignet sich gut. Wenn das Licht durch das Eis fällt, wirkt das Mandala besonders schön.



Ein Eismandala ist kein großes Projekt – und vielleicht gerade deshalb so wertvoll. Es bringt Kinder raus in die Natur, schafft gemeinsame Zeit und schenkt einen kleinen Moment von echtem Winterzauber in der Vorweihnachtszeit.



Ich wünsche Dir eine kreative Vorweihnachtszeit!




Überrasche deine Liebsten mit einem Weihnachtsgeschenk voller Natur, Wissen und Inspiration!










© Suzanne Minka

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