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Türchen Nr.17 Immortelle – die Pflanze, die man kennen sollte, bevor man sie braucht

  • Suzanne Minka
  • 17. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit


tannenzwieg mit roten beeren , tannenzapfen, sternen und schrift


ein Hirsch mit rotem winterlichen Hintergrund

Weshalb die Immortelle in keiner natürlichen Hausapotheke fehlen sollte


Im Sommer habe ich etwas erlebt, das mir wieder gezeigt hat, wie hilfreich Kräuter wirklich sind. Vielleicht erinnerst du dich – ich hatte das damals auf Instagram geteilt. Aber weil viele dort gar nicht unterwegs sind, wollte ich die Geschichte unbedingt noch einmal hier im Weihnachtskalender festhalten.


Beim Aufräumen ist mir eine schwere Eisenstange auf den Fuß gefallen. Der war sofort dick, blau und richtig empfindlich. In solchen Momenten denkt man ja oft: „Super… das wird jetzt ein paar Tage dauern.“ Zum Glück stand Immortellen-Öl im Regal. Diese kleine Pflanze kann einiges: Sie nimmt die Schwellung, beruhigt das Gewebe und hilft dem Körper, Blutergüsse schneller abzubauen. Man merkt das wirklich – der Druck ließ nach, die Farbe wurde heller und der Fuß fühlte sich direkt erleichtert an.


Arnikaöl war keins mehr da, also habe ich Johanniskrautöl dazu genommen. Das nimmt den Schmerz und wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Die Kombination hat so gut getan, dass nach ein paar Tagen alles wieder völlig normal war.


Genau deshalb bekommt die Immortelle heute ihr eigenes Türchen. Nicht wegen großer Versprechen, sondern weil sie in echten Alltagssituationen zuverlässig hilft – leise, unkompliziert und genau dann, wenn man sie braucht.



Wirkung & Inhaltsstoffe – ganz einfach erklärt


Die Immortelle gehört zu den Pflanzen, die man leicht unterschätzt. In ihren kleinen gelben Blüten steckt ein ätherisches Öl, das erstaunlich viel kann. Die natürliche Mischung ihrer Pflanzenstoffe wirkt beruhigend, entzündungshemmend und unterstützt die Haut bei der Regeneration – und ein Teil dieser Wirkung wurde inzwischen auch in Studien beobachtet. Vieles andere stammt aus der langen Erfahrung in der Naturheilkunde und wird seit Generationen weitergegeben.


Die Immortelle regt den Lymphfluss an und hilft dem Körper damit, Schwellungen schneller abzubauen. Gleichzeitig beruhigt sie gereiztes Gewebe und unterstützt die Haut dabei, sich zu erneuern. Das erklärt, warum Blutergüsse oft zügiger verblassen und die Spannung im Gewebe nachlässt.


Ihr leicht curryartiger Duft – daher wird sie auch Currykraut genannt – ist typisch für die Stoffe, die in der Pflanze stecken und diese Effekte ermöglichen.


  • Sie beruhigt gereizte Stellen und unterstützt die natürliche Hautheilung.

  • Sie hilft bei Prellungen und Blutergüssen, weil sie Schwellungen schneller zurückgehen lässt.

  • Sie wird gerne bei Narben genutzt, um das Hautbild zu verbessern.

  • Ihr Duft wirkt wohltuend und entspannend, warm und leicht krautig.

  • Sie ist sanft genug, um – gut verdünnt – auch bei Kindern eingesetzt zu werden..



Anwendung bei blauen Flecken – sanft, wirksam und kindertauglich


Gerade bei blauen Flecken zeigt die Immortelle oft, wie schnell sie wirken kann. Viele nennen sie liebevoll ein „Wunderkraut“, weil man den Unterschied oft schon nach kurzer Zeit spürt: Die Stelle schwillt nicht so stark an, der Druck lässt nach und der Bluterguss verändert sich schneller. Bei mir hat es nur einen Tag gedauert.


Für Erwachsene kann Immortellenöl sogar pur angewendet werden – ein kleiner Tropfen auf die betroffene Stelle reicht. Bei Kindern nutzt man es lieber verdünnt in einem milden Pflanzenöl, z. B. Mandel- oder Jojobaöl. Einmal sanft auftupfen – und der Körper kann sich viel besser um das verletzte Gewebe kümmern.


Sehr praktisch ist ein Notfall-Stift oder ein Notfall-Öl, das man bereits fertig gemischt dabei hat. Damit kann man bei einem frischen Stoß oder Sturz sofort reagieren. 1- 2 mal kurz auftragen – mehr braucht es nicht.


Die Immortelle wird außerdem häufig verwendet bei:


  • Prellungen

  • Verstauchungen

  • Muskelkater

  • kleinen Sportverletzungen


Beliebt ist auch eine kleine Immortellen-Salbe, oft zusammen mit etwas Lavendel. Sie pflegt die Haut und unterstützt die Heilung gleichzeitig.


Die Immortelle ist damit ein zuverlässiges, kleines Alltagskraut – sanft, unkompliziert und unglaublich hilfreich, gerade dann, wenn man es am wenigsten erwartet.


Ich habe alle Information zusammengestellt zum Download.



Man tut sich wirklich einen Gefallen, wenn man so einen kleinen Roll-On immer dabeihat – in der Handtasche, im Rucksack oder in der Jackentasche. Damit kann man sich selbst, aber auch Kindern, ganz schnell helfen, wenn es mal eng wird oder ein frischer „Aua-Moment“ passiert.


Ich hoffe es hilft dir auch!



Ich wünsche Dir eine kreative Vorweihnachtszeit!



Überrasche deine Liebsten mit einem Weihnachtsgeschenk voller Natur, Wissen und Inspiration!











© Suzanne Minka

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