Türchen Nr.2 Wärme, die gut tut - Chili Wärmesalbe gegen Verspannungen
- Suzanne Minka
- 2. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit


Wohltuende Wärme aus der Natur – selbstgemachte Wärmesalbe für entspannte Muskeln
Wenn die Kälte in den Körper zieht oder Verspannungen nach einem langen Tag spürbar werden, hilft Wärme oft am besten. Eine selbstgemachte Chili-Salbe mit Wurzeln aus der Natur ist dabei eine wunderbare Möglichkeit, Muskeln zu lockern und die Durchblutung anzuregen – ganz ohne synthetische Zusatzstoffe. Diese Wärmesalbe vereint die Kraft von Chili, Löwenzahnwurzel und Beinwell-wurzel zu einer wärmenden, natürlichen Pflege, die sich einfach herstellen lässt.
Die Wirkung der Inhaltsstoffe
Chili (Capsicum):
Der in Chili enthaltene Wirkstoff Capsaicin regt die Durchblutung an und erzeugt ein angenehm wärmendes Gefühl auf der Haut. Dadurch werden verspannte Muskeln gelockert, und kleine Verhärtungen können sich sanft lösen.
Beinwellwurzel:
Beinwell gilt als traditionelle Heilpflanze bei Muskel- und Gelenkbeschwerden. Seine Wirkstoffe, insbesondere Allantoin, fördern die Regeneration von Muskeln und Gewebe und wirken leicht entzündungshemmend.
Löwenzahnwurzel:
Die Wurzel des Löwenzahns wird in der Volksheilkunde für ihre entlastende und stoffwechselanregende Wirkung geschätzt. Sie hilft dem Körper, Schlackenstoffe abzubauen, und unterstützt so die natürliche Regeneration bei Muskelkater.
Wenn man die Wurzeln selbst sammelt Wer Beinwell- oder Löwenzahnwurzeln selbst sammeln möchte, sollte darauf achten, dies an sauberen, unbelasteten Standorten zu tun – am besten im Herbst, wenn die Pflanze ihre Kraft in die Wurzel zieht. Nach dem Ausgraben werden die Wurzeln von Erde befreit, gründlich gewaschen und mit einer Bürste sauber geschrubbt. Danach schneidet man sie in kleine Stücke und lässt sie gut trocknen – so wird Schimmelbildung vermieden. |
Warum getrocknete Wurzeln besser Frische Wurzeln enthalten viel Feuchtigkeit, die beim Ansetzen im Öl leicht Schimmel verursachen kann. Trockene Wurzeln hingegen sind sicherer in der Verarbeitung und haltbarer. Die Wirkstoffe lösen sich trotzdem sehr gut im Öl, wenn man sie schonend erhitzt. |

Die Salbe herstellen
Als erstes müssen wir einen Ölauszug herstellen. Für den Ölauszug werden die trockenen Wurzelstücke in ein feuerfestes Glas gegeben und mit Pflanzenöl übergossen. Anschließend lässt man das Glas etwa drei Stunden bei 50–70 °C im Wasserbad ziehen. Das Öl sollte dabei nicht heißer werden, damit die Wirkstoffe erhalten bleiben. Danach kann das Glas abgedeckt über Nacht stehen bleiben. Am nächsten Tag wird das Öl noch einmal leicht erwärmt und anschließend durch ein feines Sieb oder Tuch gefiltert. Das fertige Kräuteröl bildet die Grundlage für die wärmende Chili-Salbe.
Zwei Rezeptkarten zum Download warten hier auf euch – perfekt, um sie auszudrucken und gleich loszulegen.
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Aus der Natur schöpfen
Die Natur hält eine Vielzahl an Möglichkeiten bereit, um Verspannungen und Muskelprobleme auf sanfte Weise zu lindern. Ob wärmende Salben, duftende Kräuteröle oder entspannende Bäder – Pflanzen wie Beinwell, Rosmarin, Thymian oder Chili schenken Wärme, Entlastung und Regeneration.
Ich wünsche Dir eine kreative Vorweihnachtszeit!

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